Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen.
Infrastructure Engineering Lab · Asset, Cost & Governance
FinOps Infrastructure Factory
Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen.
IEL · Factory Portfolio
Eine Capability im Engineering-Lebenszyklus.
Diese Factory ist ein spezialisiertes Werkzeug ihres Labs und stellt eine abgegrenzte technische Fähigkeit bereit. Ein Engineering Contract legt den Bedarf fest; Foundations und Baselines bestimmen das Modell. Ausführung und Ergebnisse bleiben versioniert und überprüfbar.
Individuelles Factory-Profil
FinOps Infrastructure Factory als Capability im Infrastructure Engineering Lab.
Die FinOps Infrastructure Factory (FINF) bündelt im Infrastructure Engineering Lab den dokumentierten Verantwortungsbereich „Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen“. Sie ist der Domäne „Asset, Cost & Governance“ zugeordnet und wird als eigenständig versionierbare Factory-Capability innerhalb dieses fachlichen Rahmens beschrieben.
Das Profil beschreibt das dokumentierte Zielbild dieser konkreten Factory. Es behauptet weder eine bereits produktive Umsetzung noch Funktionen, die im Factory-Steckbrief nicht festgehalten sind.
- Kosten
- Verbrauch
- Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen
- Domäne
- Asset, Cost & Governance
- Engineering Lab
- Infrastructure Engineering Lab
- Roadmap-Einordnung
- P2
- Dokumentierter Status
- Konzept im Orthevs Factory-Katalog
Auftrag und Verantwortung
Was die FinOps Infrastructure Factory fachlich abdecken soll.
Die folgenden Verantwortungsfelder stammen aus dem versionierten Steckbrief der FinOps Infrastructure Factory. Sie konkretisieren den Gegenstand „Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen“ für diese Factory und grenzen ihn von allgemeinen Plattformaufgaben ab.
- Verantwortungsfeld · 01
Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen.
- Verantwortungsfeld · 02
Eingaben, Ausgaben, Berechtigungen und Ressourcen als versionierte Capability beschreiben.
- Verantwortungsfeld · 03
Infrastruktur-Artefakte, Provenance und Statusinformationen nachvollziehbar halten.
- Verantwortungsfeld · 04
Übergänge zu anderen IEL-Factories und Cross-Lab-Capabilities über klare Contracts vorbereiten.
Factory-spezifischer Ablauf
Wie die FinOps Infrastructure Factory in das Orthevs-Modell eingeordnet ist.
Der Ablauf verbindet den fachlichen Auftrag der FinOps Infrastructure Factory mit den im Factory Contract vorgesehenen Übergängen. Er ist ein Zielbild für die Ausarbeitung der Capability, kein Nachweis einer vorhandenen Implementierung.
- 01
Auftrag der FinOps Infrastructure Factory festlegen
Der dokumentierte Gegenstand „Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen“ definiert den fachlichen Ausgangspunkt und die Grenze der FINF-Capability.
- 02
Ein- und Ausgaben von FINF beschreiben
Manifest, Schemas und versionierte Verträge sollen festhalten, welche Eingaben die FinOps Infrastructure Factory verarbeitet und welche Ergebnisse oder Nachweise sie übergibt.
- 03
Im Infrastructure Engineering Lab kontrolliert ausführen
Factory Manager, Berechtigungen, Ressourcenangaben und Lifecycle-Zustände ordnen die Ausführung dem zuständigen Lab Core zu.
- 04
Ergebnisse der FinOps Infrastructure Factory nachvollziehbar machen
Status, Artefakte und Provenance sollen die für „Kosten, Verbrauch, Reservierungen und Infrastruktur-Budgets transparent machen“ relevanten Abläufe und Übergaben prüfbar halten.
- 05
Verträge und Grenzen prüfen
Die FINF-Capability bleibt innerhalb ihrer dokumentierten Ownership und nutzt angrenzende Factories oder Plattformdienste nur über ausgewiesene Verträge.
- 06
Versioniert weiterentwickeln
Änderungen an Auftrag, Schnittstellen, Artefakten oder Abhängigkeiten der FinOps Infrastructure Factory sollen als nachvollziehbare Factory-Versionen geführt werden.
Architekturrolle
Wie die FinOps Infrastructure Factory technisch in Orthevs verankert ist.
Die Architektur trennt die fachliche Verantwortung der FinOps Infrastructure Factory von gemeinsamen Lab- und Plattformdiensten. Dadurch bleibt die Capability installierbar, versionierbar und über Verträge integrierbar.
Fachlicher Kontext
Die FinOps Infrastructure Factory gehört zur Domäne „Asset, Cost & Governance“ im Infrastructure Engineering Lab. Ihr fachlicher Umfang wird durch den Factory-Steckbrief und die darin benannten Schwerpunkte bestimmt.
Capability und Lifecycle
Die FinOps Infrastructure Factory beschreibt eine spezialisierte Capability des IEL. Ihr Contract soll Eingaben, Ausgaben, Berechtigungen, Versionen und Nachweise festhalten. Die Umsetzung kann je nach Bedarf als Plugin, Paket, Dienst oder Adapter erfolgen und wird erst in einem konkreten Engineering-Prozess qualifiziert.
Schnittstellen und Verträge
Die FINF-Capability soll Identität, Lifecycle, Capability-Schnittstellen, Artefakte, Ausführungsbedingungen und Abhängigkeiten über versionierte Factory Contracts deklarieren.
Artefakte und Nachweise
Manifest, Verträge, Schemas, Implementierung und Prüfungen bilden die im Konzept vorgesehene technische Form der FinOps Infrastructure Factory; konkrete Ausprägungen werden erst mit ihrer Factory-Version verbindlich.
Liefergegenstände
Was für die FinOps Infrastructure Factory versioniert vorgesehen ist.
Die Artefaktstruktur macht den fachlichen Auftrag der FinOps Infrastructure Factory als prüfbare Factory-Capability greifbar. Sie beschreibt die erwartete Form der Ausarbeitung, nicht bereits vorhandene Dateien oder Releases.
- 01
factory.manifest.yaml für Identity, Version, Runtime, Permissions, Capabilities und Dependencies.
- 02
contracts/ für OpenAPI-, gRPC- oder Event-Verträge.
- 03
schemas/ für typisierte Eingaben, Ausgaben, Artefakte und Provenance.
- 04
src/ für Factory-Logik, Adapter und Runtime-Integration.
- 05
tests/ für Contract-, Lifecycle-, Security- und Integrationsprüfungen.
Integration
Verbindlicher Factory Contract
Der Factory Contract macht die Capability installierbar, kombinierbar und kontrollierbar. Er beschreibt nicht nur ihre Schnittstelle, sondern auch Identität, Lifecycle, Ausführungsbedingungen, Sicherheit, Beobachtbarkeit, Abhängigkeiten und Kompatibilität.
- Identity & Manifest mit Factory-ID, Name, Version, Typ, Maintainer, Lizenz und Vertrauensherkunft.
- Lifecycle mit Install, Initialize, Start, Stop, Upgrade, Uninstall sowie Health/Readiness.
- Capability/API über versionierte Plugin-, OpenAPI-, gRPC- oder Event-Contracts inklusive Fehlercodes und Timeouts.
- Artifact-Verträge für typisierte Eingaben und Ausgaben, Schemas, Versionen, Checksums und Provenance.
- Execution-Angaben zu Plugin-Runtime, CPU/RAM, Storage, Job-Modell, Skalierung und Timeouts.
- Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.
- Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.
- Frontend-Erweiterungspunkte mit Routing, Berechtigungen und Versionskompatibilität.
- Dependencies auf benötigte Platform-/Lab-Versionen, andere Capabilities und Backend-Services.
Die aufgeführten Vertragspunkte bilden den im Architekturkonzept vorgesehenen Mindestumfang. Konkrete Protokolle, Schemas und Versionsregeln werden je Factory-Implementierung festgelegt.
Qualität, Sicherheit und Abgrenzung
Kontrollierte Verantwortung für FINF.
Für die FinOps Infrastructure Factory gelten nicht nur fachliche Ziele. Der Factory Contract verlangt ebenso nachvollziehbare Berechtigungen, Ausführungsgrenzen, Beobachtbarkeit und dokumentierte Übergaben.
Abgrenzung
Diese Factory verantwortet die Capability FINF innerhalb der Domäne Asset, Cost & Governance. Überlappungen mit anderen Factories werden über Capability Ownership, API-Verträge, Events und ADRs geklärt. Gemeinsame Plattformfunktionen wie IAM, Secrets, Audit, Event Bus und S3 Artifact Storage werden über Orthevs Platform Services genutzt.
Sicherheitsanforderung
Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.
Beobachtbarkeit und Nachweise
Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.
Reifegrad und Roadmap
Planungsstand der FinOps Infrastructure Factory.
Die FinOps Infrastructure Factory ist mit dem Status „Konzept im Orthevs Factory-Katalog“ und der Roadmap-Einordnung „P2“ dokumentiert. Damit ist ihr Zielbild im Portfolio verortet; ein produktiver Umfang oder Liefertermin wird daraus nicht abgeleitet.
Nachvollziehbare Quellenbasis
Direkt aus dem Factory-Konzept abgeleitet.
Auftrag, Verantwortungsfelder, Abgrenzung, Artefakte, Verträge und Roadmap dieser Seite stammen aus dem versionierten Steckbrief der FinOps Infrastructure Factory (FINF) und dem Architekturkonzept des Infrastructure Engineering Lab.
Orthevs Factory Portfolio
Capabilities im Zusammenhang denken.
Factories werden über gemeinsame Verträge zu nachvollziehbaren Engineering-Abläufen verbunden — vom fachlichen Entwurf bis zum Betrieb.