Ansible Workshop: Fundamentals – Übungsaufgaben mit Lösungen
1. Ziel
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Ziel
Eine vollständige Bearbeitung von Ziel besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Ziel
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Ziel
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Ziel zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Ziel
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Ziel immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Ziel
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Ziel
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Ziel
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Ziel
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Diese Übungen ergänzen den Workshop Fundamentals. Sie führen von Erklärung über Umsetzung zu Validierung und Musterlösung.
2. Ausgangssituation
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Ausgangssituation
Eine vollständige Bearbeitung von Ausgangssituation besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Ausgangssituation
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Ausgangssituation
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Ausgangssituation zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Ausgangssituation
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Ausgangssituation immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Ausgangssituation
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Ausgangssituation
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Ausgangssituation
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Ausgangssituation
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Du arbeitest in einem isolierten Ansible-Lab. Nutze localhost oder dedizierte Lab-VMs. Produktive Hosts, echte Secrets und Kundendaten sind ausgeschlossen.
3. Arbeitsregeln
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Arbeitsregeln
Eine vollständige Bearbeitung von Arbeitsregeln besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Arbeitsregeln
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Arbeitsregeln
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Arbeitsregeln zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Arbeitsregeln
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Arbeitsregeln immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Arbeitsregeln
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Arbeitsregeln
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Arbeitsregeln
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Arbeitsregeln
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
- Prüfe Inventory und Scope vor jeder Änderung.
- Nutze Syntaxcheck, Check Mode und Diff Mode.
- Begründe
become. - Dokumentiere Play Recap und zweiten Lauf.
- Räume Lab-Artefakte zurück.
4. Aufgabenübersicht
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabenübersicht
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabenübersicht besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabenübersicht
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabenübersicht
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabenübersicht zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabenübersicht
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabenübersicht immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabenübersicht
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabenübersicht
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabenübersicht
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabenübersicht
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
| Nr. | Thema | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Control Node | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 2 | Managed Nodes | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 3 | Inventory | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 4 | Ad-hoc-Kommandos | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 5 | Playbooks | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 6 | Module | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 7 | Handler | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
| 8 | Idempotenz | Lab-Datei, Validierung und kurze Begründung |
5. Teil A: Aufgaben
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Teil A: Aufgaben
Eine vollständige Bearbeitung von Teil A: Aufgaben besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Teil A: Aufgaben
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Teil A: Aufgaben
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Teil A: Aufgaben zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Teil A: Aufgaben
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Teil A: Aufgaben immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Teil A: Aufgaben
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Teil A: Aufgaben
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Teil A: Aufgaben
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Teil A: Aufgaben
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Aufgabe 1: Control Node
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 1: Control Node
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 1: Control Node besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 1: Control Node
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 1: Control Node
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 1: Control Node zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 1: Control Node
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 1: Control Node immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 1: Control Node
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 1: Control Node
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 1: Control Node
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 1: Control Node
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Control Node in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 2: Managed Nodes
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 2: Managed Nodes
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 2: Managed Nodes besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 2: Managed Nodes
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 2: Managed Nodes
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 2: Managed Nodes zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 2: Managed Nodes
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 2: Managed Nodes immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 2: Managed Nodes
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 2: Managed Nodes
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 2: Managed Nodes
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 2: Managed Nodes
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Managed Nodes in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 3: Inventory
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 3: Inventory
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 3: Inventory besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 3: Inventory
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 3: Inventory
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 3: Inventory zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 3: Inventory
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 3: Inventory immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 3: Inventory
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 3: Inventory
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 3: Inventory
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 3: Inventory
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Inventory in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 4: Ad-hoc-Kommandos
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Ad-hoc-Kommandos in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 5: Playbooks
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 5: Playbooks
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 5: Playbooks besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 5: Playbooks
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 5: Playbooks
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 5: Playbooks zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 5: Playbooks
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 5: Playbooks immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 5: Playbooks
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 5: Playbooks
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 5: Playbooks
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 5: Playbooks
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Playbooks in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 6: Module
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 6: Module
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 6: Module besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 6: Module
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 6: Module
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 6: Module zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 6: Module
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 6: Module immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 6: Module
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 6: Module
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 6: Module
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 6: Module
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Module in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 7: Handler
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 7: Handler
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 7: Handler besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 7: Handler
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 7: Handler
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 7: Handler zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 7: Handler
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 7: Handler immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 7: Handler
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 7: Handler
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 7: Handler
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 7: Handler
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Handler in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
Aufgabe 8: Idempotenz
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Aufgabe 8: Idempotenz
Eine vollständige Bearbeitung von Aufgabe 8: Idempotenz besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Aufgabe 8: Idempotenz
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Aufgabe 8: Idempotenz
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Aufgabe 8: Idempotenz zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Aufgabe 8: Idempotenz
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Aufgabe 8: Idempotenz immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Aufgabe 8: Idempotenz
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Aufgabe 8: Idempotenz
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Aufgabe 8: Idempotenz
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Aufgabe 8: Idempotenz
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Ziel
Du wendest Idempotenz in einem kleinen, ungefährlichen Lab an und dokumentierst Scope, Umsetzung, Ergebnis und Rückbau.
Arbeitsauftrag
- Erstelle oder prüfe ein passendes Inventory.
- Beweise den Zielscope mit
--list-hosts. - Erstelle ein Playbook oder passe ein bestehendes Beispiel an.
- Nutze ein geeignetes
ansible.builtin-Modul. - Führe Syntaxcheck, Check Mode, echten Lauf und zweiten Lauf aus.
- Dokumentiere Play Recap, relevante Ausgabe und eine kurze Bewertung.
Erwartetes Ergebnis
- Das Playbook ist syntaktisch korrekt.
- Die Zielhosts sind eindeutig.
- Der zweite Lauf meldet keine unnötigen Änderungen.
- Risiken und Grenzen sind dokumentiert.
6. Teil B: Musterlösungen
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Teil B: Musterlösungen
Eine vollständige Bearbeitung von Teil B: Musterlösungen besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Teil B: Musterlösungen
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Teil B: Musterlösungen
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Teil B: Musterlösungen zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Teil B: Musterlösungen
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Teil B: Musterlösungen immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Teil B: Musterlösungen
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Teil B: Musterlösungen
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Teil B: Musterlösungen
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Teil B: Musterlösungen
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Musterlösung 1: Control Node
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 1: Control Node
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 1: Control Node besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 1: Control Node
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 1: Control Node
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 1: Control Node zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 1: Control Node
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 1: Control Node immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 1: Control Node
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 1: Control Node
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 1: Control Node
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 1: Control Node
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 2: Managed Nodes
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 2: Managed Nodes
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 2: Managed Nodes besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 2: Managed Nodes
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 2: Managed Nodes
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 2: Managed Nodes zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 2: Managed Nodes
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 2: Managed Nodes immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 2: Managed Nodes
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 2: Managed Nodes
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 2: Managed Nodes
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 2: Managed Nodes
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 3: Inventory
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 3: Inventory
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 3: Inventory besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 3: Inventory
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 3: Inventory
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 3: Inventory zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 3: Inventory
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 3: Inventory immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 3: Inventory
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 3: Inventory
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 3: Inventory
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 3: Inventory
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 4: Ad-hoc-Kommandos
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 5: Playbooks
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 5: Playbooks
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 5: Playbooks besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 5: Playbooks
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 5: Playbooks
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 5: Playbooks zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 5: Playbooks
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 5: Playbooks immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 5: Playbooks
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 5: Playbooks
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 5: Playbooks
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 5: Playbooks
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 6: Module
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 6: Module
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 6: Module besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 6: Module
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 6: Module
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 6: Module zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 6: Module
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 6: Module immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 6: Module
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 6: Module
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 6: Module
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 6: Module
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 7: Handler
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 7: Handler
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 7: Handler besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 7: Handler
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 7: Handler
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 7: Handler zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 7: Handler
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 7: Handler immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 7: Handler
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 7: Handler
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 7: Handler
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 7: Handler
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
Musterlösung 8: Idempotenz
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Musterlösung 8: Idempotenz
Eine vollständige Bearbeitung von Musterlösung 8: Idempotenz besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Musterlösung 8: Idempotenz
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Musterlösung 8: Idempotenz
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Musterlösung 8: Idempotenz zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Musterlösung 8: Idempotenz
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Musterlösung 8: Idempotenz immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Musterlösung 8: Idempotenz
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Musterlösung 8: Idempotenz
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Musterlösung 8: Idempotenz
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Musterlösung 8: Idempotenz
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Eine gute Lösung zeigt zuerst den Scope:
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
Danach folgen Syntaxcheck und Vorschau:
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
Der echte Lauf wird mit einem zweiten Lauf verglichen. Abweichungen sind akzeptabel, wenn sie technisch begründet sind, zum Beispiel wenn ein Modul Check Mode nur teilweise unterstützt. Secrets werden nicht ausgegeben und nicht in Git gespeichert.
7. Bewertungsraster
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Bewertungsraster
Eine vollständige Bearbeitung von Bewertungsraster besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Bewertungsraster
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Bewertungsraster
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Bewertungsraster zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Bewertungsraster
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Bewertungsraster immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Bewertungsraster
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Bewertungsraster
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Bewertungsraster
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Bewertungsraster
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
| Kriterium | Punkte |
|---|---|
| Scope geprüft | 20 |
| Modulwahl und Idempotenz | 25 |
| Check/Diff/Evidence | 20 |
| Security und Secrets | 20 |
| Dokumentation und Rückbau | 15 |
8. Rückbau
Vertiefung und Abgabebeispiel zu Rückbau
Eine vollständige Bearbeitung von Rückbau besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.
| Abgabeteil | Inhalt | Mindestqualität |
|---|---|---|
| Zielbeschreibung | Was soll nach dem Lauf gelten? | messbar und ohne implizite Annahmen |
| Scope-Nachweis | Welche Hosts sind betroffen? | Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph |
| Umsetzung | Welche Dateien wurden geändert? | kleine, reviewbare YAML-Dateien |
| Validierung | Wie wurde geprüft? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf |
| Risikoentscheidung | Was kann schiefgehen? | Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet |
Minimalartefakte für Rückbau
submission/
inventory/hosts.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
cleanup.md
Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:
submission/
ansible.cfg
collections/requirements.yml
inventory/hosts.yml
roles/<role>/defaults/main.yml
roles/<role>/tasks/main.yml
roles/<role>/handlers/main.yml
playbooks/site.yml
evidence.md
Prüferwartung für Rückbau
Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.
Transfer in reale Teams
Im Teamkontext wird Rückbau zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.
Praxisbezug zu Rückbau
Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Rückbau immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.
| Prüffrage | Erwartete Antwort |
|---|---|
| Welche Hosts sind betroffen? | Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert. |
| Welche Datenquellen wirken? | group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt. |
| Welche Rechte werden benötigt? | become ist tasknah und fachlich begründet. |
| Wie wird Erfolg bewiesen? | Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor. |
Beispielablauf für Rückbau
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.
Review-Kriterien für Rückbau
- Inventory und Pattern sind enger als
all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist. - Module aus
ansible.builtinoder klar geprüften Collections werden bevorzugt. - Shell- oder Command-Tasks haben
changed_when,failed_whenoder eine Begründung. - Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
- Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
- Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
- Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.
Typische Fehler bei Rückbau
| Fehlerbild | Ursache | Diagnose |
|---|---|---|
| falsche Hosts getroffen | Pattern oder Inventory falsch verstanden | --list-hosts, ansible-inventory --host |
unreachable |
SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem | -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen |
| unerwartete Änderung | Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle | zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung |
| Secret-Leak | Debug, Diff oder Log nicht begrenzt | no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen |
| Handler läuft nicht | kein changed oder falscher Handlername |
Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen |
Betriebsnotiz für Rückbau
Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.
Marker-Dateien unter /tmp, Dummy-Inventories und Lab-Artefakte werden entfernt oder klar als ungefährliche Übungsartefakte belassen.