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Ansible-Prüfung: 03 Professional

Schwierigkeitsgrad: Professional Sprache: Deutsch Format: schriftliche Prüfung mit Hands-on-Anteil Maximalpunktzahl: 100 Punkte Bestehensgrenze: 70 Punkte

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Ansible-Prüfung: 03 Professional

Schwierigkeitsgrad: Professional
Sprache: Deutsch
Format: schriftliche Prüfung mit Hands-on-Anteil
Maximalpunktzahl: 100 Punkte
Bestehensgrenze: 70 Punkte

1. Prüfungsziel

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Prüfungsziel

Eine vollständige Bearbeitung von Prüfungsziel besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Prüfungsziel

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Prüfungsziel

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Prüfungsziel zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Prüfungsziel

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Prüfungsziel immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Prüfungsziel

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Prüfungsziel

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Prüfungsziel

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Prüfungsziel

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Diese Prüfung weist nach, dass du die Themen Repository-Standards, Collections, CI, ansible-lint, Molecule, Dynamic Inventory erklären, anwenden und sicher validieren kannst.

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2. Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

Eine vollständige Bearbeitung von Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Voraussetzungen und erlaubte Hilfsmittel

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Erlaubt sind offizielle Dokumentation, eigene Notizen, ansible-doc, ansible-inventory, ansible-playbook --syntax-check, Check Mode und Diff Mode. Nicht erlaubt sind produktive Hosts, echte Secrets und fertige Musterlösungen.

02 / 11

3. Ausgangsszenario

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Ausgangsszenario

Eine vollständige Bearbeitung von Ausgangsszenario besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Ausgangsszenario

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Ausgangsszenario

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Ausgangsszenario zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Ausgangsszenario

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Ausgangsszenario immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Ausgangsszenario

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Ausgangsszenario

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Ausgangsszenario

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Ausgangsszenario

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Ein Team möchte eine kleine Ansible-Automation als reviewbares Repository betreiben. Du sollst Zielsysteme modellieren, ein Playbook prüfen, Änderungen sicher ausführen und Evidence liefern.

03 / 11

4. Erwartete Abgabe

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Erwartete Abgabe

Eine vollständige Bearbeitung von Erwartete Abgabe besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Erwartete Abgabe

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Erwartete Abgabe

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Erwartete Abgabe zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Erwartete Abgabe

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Erwartete Abgabe immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Erwartete Abgabe

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Erwartete Abgabe

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Erwartete Abgabe

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Erwartete Abgabe

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

text
professional-abgabe/
  answers.md
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md
04 / 11

5. Teil A: Wissensfragen

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Teil A: Wissensfragen

Eine vollständige Bearbeitung von Teil A: Wissensfragen besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Teil A: Wissensfragen

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Teil A: Wissensfragen

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Teil A: Wissensfragen zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Teil A: Wissensfragen

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Teil A: Wissensfragen immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Teil A: Wissensfragen

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Teil A: Wissensfragen

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Teil A: Wissensfragen

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Teil A: Wissensfragen

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

  1. Erkläre Repository-Standards mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  2. Erkläre Collections mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  3. Erkläre CI mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  4. Erkläre ansible-lint mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  5. Erkläre Molecule mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  6. Erkläre Dynamic Inventory mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  7. Erkläre Orchestrierung mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  8. Erkläre Runbooks mit Zweck, Risiko und Validierung. (5 Punkte)
  9. Erkläre AWX mit Zweck, Risiko und Validierung. (3 Punkte)
  10. Erkläre Execution Environments mit Zweck, Risiko und Validierung. (3 Punkte)
05 / 11

6. Teil B: Analyse

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Teil B: Analyse

Eine vollständige Bearbeitung von Teil B: Analyse besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Teil B: Analyse

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Teil B: Analyse

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Teil B: Analyse zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Teil B: Analyse

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Teil B: Analyse immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Teil B: Analyse

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Teil B: Analyse

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Teil B: Analyse

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Teil B: Analyse

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Analysiere ein vorgegebenes Inventory und ein Playbook. Bewerte Scope, Variablenquellen, Modulwahl, Rechte, Idempotenz und Secret-Risiken.

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7. Teil C: Praxisaufgabe

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Teil C: Praxisaufgabe

Eine vollständige Bearbeitung von Teil C: Praxisaufgabe besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Teil C: Praxisaufgabe

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Teil C: Praxisaufgabe

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Teil C: Praxisaufgabe zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Teil C: Praxisaufgabe

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Teil C: Praxisaufgabe immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Teil C: Praxisaufgabe

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Teil C: Praxisaufgabe

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Teil C: Praxisaufgabe

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Teil C: Praxisaufgabe

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Erstelle oder repariere ein kleines Lab-Playbook. Führe --list-hosts, --syntax-check, --check --diff, echten Lauf und zweiten Lauf aus.

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8. Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

Eine vollständige Bearbeitung von Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Teil D: Diagnose und Betriebsnotiz

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Beschreibe ein Fehlerbild wie unreachable, failed, falsche Variable oder fehlende Collection. Liefere Diagnosefolge und minimalen Fix.

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9. Bewertung

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Bewertung

Eine vollständige Bearbeitung von Bewertung besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Bewertung

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Bewertung

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Bewertung zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Bewertung

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Bewertung immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Bewertung

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Bewertung

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Bewertung

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Bewertung

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Bereich Punkte
Wissen 30
Analyse 20
Praxis 30
Diagnose und Betriebsnotiz 20
09 / 11

10. K.-o.-Kriterien

Vertiefung und Abgabebeispiel zu K.-o.-Kriterien

Eine vollständige Bearbeitung von K.-o.-Kriterien besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für K.-o.-Kriterien

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für K.-o.-Kriterien

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird K.-o.-Kriterien zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu K.-o.-Kriterien

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird K.-o.-Kriterien immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für K.-o.-Kriterien

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für K.-o.-Kriterien

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei K.-o.-Kriterien

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für K.-o.-Kriterien

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

Produktive Hosts, echte Secrets, fehlende Scope-Prüfung, globale Privilegien ohne Begründung oder keine Validierung nach Änderung führen zum Nichtbestehen.

10 / 11

11. Prüfer-Checkliste

Vertiefung und Abgabebeispiel zu Prüfer-Checkliste

Eine vollständige Bearbeitung von Prüfer-Checkliste besteht aus einem technischen Artefakt und einer kurzen fachlichen Einordnung. Das Artefakt kann ein Inventory, ein Playbook, eine Rolle, ein Template, eine Vault-Datei mit Dummy-Werten, eine CI-Konfiguration oder eine Evidence-Datei sein. Die Einordnung erklärt, warum dieser Weg gewählt wurde und welche Alternative bewusst nicht verwendet wurde.

Abgabeteil Inhalt Mindestqualität
Zielbeschreibung Was soll nach dem Lauf gelten? messbar und ohne implizite Annahmen
Scope-Nachweis Welche Hosts sind betroffen? Ausgabe von --list-hosts oder Inventory-Graph
Umsetzung Welche Dateien wurden geändert? kleine, reviewbare YAML-Dateien
Validierung Wie wurde geprüft? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, echter Lauf, zweiter Lauf
Risikoentscheidung Was kann schiefgehen? Rechte, Secrets, externe Abhängigkeiten und Rollback betrachtet

Minimalartefakte für Prüfer-Checkliste

text
submission/
  inventory/hosts.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md
  cleanup.md

Für Rollen oder Collections wird die Struktur erweitert:

text
submission/
  ansible.cfg
  collections/requirements.yml
  inventory/hosts.yml
  roles/<role>/defaults/main.yml
  roles/<role>/tasks/main.yml
  roles/<role>/handlers/main.yml
  playbooks/site.yml
  evidence.md

Prüferwartung für Prüfer-Checkliste

Eine prüfbare Lösung muss auch für Personen verständlich sein, die den Lauf nicht selbst ausgeführt haben. Deshalb reichen Screenshots oder unkommentierte Terminalausgaben nicht aus. Gute Evidence beschreibt Kontext, Kommando, relevante Ausgabe und Bewertung. Wenn ein Modul im Check Mode abweicht, wird diese Einschränkung ausdrücklich genannt.

Transfer in reale Teams

Im Teamkontext wird Prüfer-Checkliste zusätzlich mit Code Review, Branch-Regeln, CI, Rollenownership, Release-Notizen und Betriebsfreigabe verbunden. Für produktionsnahe Nutzung werden außerdem Zuständigkeit, Wartungsfenster, Monitoring, Alarmierung und Rollback-Kriterien dokumentiert.

Praxisbezug zu Prüfer-Checkliste

Dieser Abschnitt ist nicht als reine Begriffserklärung gedacht. Im Workshop wird Prüfer-Checkliste immer an einem konkreten Ablauf überprüft: Inventory lesen, Zielhosts beweisen, Playbook prüfen, Änderung simulieren, Änderung ausführen, zweiten Lauf bewerten und Rückbau dokumentieren. Dadurch wird sichtbar, ob Ansible wirklich einen Zielzustand beschreibt oder nur zufällig einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat.

Prüffrage Erwartete Antwort
Welche Hosts sind betroffen? Pattern, Gruppe, --limit und Inventory-Ausgabe sind dokumentiert.
Welche Datenquellen wirken? group_vars, host_vars, Defaults, Extra Vars und Facts sind bekannt.
Welche Rechte werden benötigt? become ist tasknah und fachlich begründet.
Wie wird Erfolg bewiesen? Syntaxcheck, Check Mode, Diff, Play Recap und zweiter Lauf liegen vor.

Beispielablauf für Prüfer-Checkliste

bash
ansible-inventory -i inventory/hosts.yml --graph
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --list-hosts
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --syntax-check
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml --check --diff
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml
ansible-playbook -i inventory/hosts.yml playbooks/site.yml

Der Ablauf ist bewusst vollständig. In echten Teams werden einzelne Schritte oft automatisiert, aber nicht übersprungen. CI kann Syntaxcheck und Linting übernehmen; die fachliche Bewertung von Scope, Rechten, Secret-Flows und Rollout-Risiko bleibt eine Review-Aufgabe.

Review-Kriterien für Prüfer-Checkliste

  • Inventory und Pattern sind enger als all, sofern kein guter Grund dokumentiert ist.
  • Module aus ansible.builtin oder klar geprüften Collections werden bevorzugt.
  • Shell- oder Command-Tasks haben changed_when, failed_when oder eine Begründung.
  • Variablen sind nachvollziehbar platziert und überschreiben sich nicht überraschend.
  • Secrets erscheinen nicht in Klartext, Diff-Ausgaben, Debug-Tasks oder CI-Logs.
  • Das Playbook kann mehrfach laufen, ohne unnötige Änderungen zu melden.
  • Rückbau, Fix-forward oder kontrolliertes Belassen des Zielzustands ist dokumentiert.

Typische Fehler bei Prüfer-Checkliste

Fehlerbild Ursache Diagnose
falsche Hosts getroffen Pattern oder Inventory falsch verstanden --list-hosts, ansible-inventory --host
unreachable SSH, Benutzer, Python oder Netzwerkproblem -vvvv, SSH-Test, Inventory-Variablen
unerwartete Änderung Modul nicht idempotent oder falsche Datenquelle zweiter Lauf, Diff, Variablenprüfung
Secret-Leak Debug, Diff oder Log nicht begrenzt no_log, Vault, CI-Artefakte prüfen
Handler läuft nicht kein changed oder falscher Handlername Task-Ergebnis und Handler-Name prüfen

Betriebsnotiz für Prüfer-Checkliste

Für produktionsnahe Nutzung muss aus dem Lab ein Runbook entstehen. Dieses Runbook nennt Zielsysteme, Verantwortliche, Vorbedingungen, Stop-Kriterien, erwartete Dauer, Validierung, Monitoring und Rückbau. Ohne diese Angaben bleibt ein Playbook technisch ausführbar, aber nicht betriebsreif.

  • Scope geprüft
  • Syntaxcheck vorhanden
  • Check/Diff bewertet
  • zweiter Lauf vorhanden
  • Secrets geschützt
  • Rückbau dokumentiert
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ANS · Orthevs Academy

31 Module als durchgängiger Lernpfad.

Die Reihenfolge bleibt unverändert: von der Laborgrundstruktur über fachliche Grundlagen und Betriebsmodelle bis zum abschließenden Troubleshooting. Die technischen Verzeichnisnamen werden bewusst beibehalten.

Orthevs – Engineering als Grundlage für das, was als Nächstes kommt.

Orthevs als App

Orthevs installieren

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iPhone und iPad

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Die Web-App-Installation hängt vom Browser ab. Falls kein Installationsdialog erscheint, nutzen Sie die angezeigten Schritte im Browser.