Platform Engineering Lab · Infrastructure & Resource Provisioning

Infrastructure Provisioning Factory

Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter.

IPFPEL Factory

PEL · Factory Portfolio

Eine Capability im Engineering-Lebenszyklus.

Diese Factory ist ein spezialisiertes Werkzeug ihres Labs und stellt eine abgegrenzte technische Fähigkeit bereit. Ein Engineering Contract legt den Bedarf fest; Foundations und Baselines bestimmen das Modell. Ausführung und Ergebnisse bleiben versioniert und überprüfbar.

Individuelles Factory-Profil

Infrastructure Provisioning Factory als Capability im Platform Engineering Lab.

Die Infrastructure Provisioning Factory (IPF) bündelt im Platform Engineering Lab den dokumentierten Verantwortungsbereich „Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter“. Sie ist der Domäne „Infrastructure & Resource Provisioning“ zugeordnet und wird als eigenständig versionierbare Factory-Capability innerhalb dieses fachlichen Rahmens beschrieben.

Das Profil beschreibt das dokumentierte Zielbild dieser konkreten Factory. Es behauptet weder eine bereits produktive Umsetzung noch Funktionen, die im Factory-Steckbrief nicht festgehalten sind.

Dokumentierter Auftrag

Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter.

Fachliche Schwerpunkte
  • Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter
Einordnung im Portfolio
Domäne
Infrastructure & Resource Provisioning
Engineering Lab
Platform Engineering Lab
Roadmap-Einordnung
MVP
Dokumentierter Status
Konzept im Orthevs Factory-Katalog

Auftrag und Verantwortung

Was die Infrastructure Provisioning Factory fachlich abdecken soll.

Die folgenden Verantwortungsfelder stammen aus dem versionierten Steckbrief der Infrastructure Provisioning Factory. Sie konkretisieren den Gegenstand „Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter“ für diese Factory und grenzen ihn von allgemeinen Plattformaufgaben ab.

  1. Verantwortungsfeld · 01

    IaC-Pläne aus freigegebenen Blueprints und Parametern erzeugen.

  2. Verantwortungsfeld · 02

    Kosten-, Sicherheits- und Impact-Prüfungen vor Änderungen durchführen.

  3. Verantwortungsfeld · 03

    Bereitstellung mit Status, Artefakten und Provenance orchestrieren.

Factory-spezifischer Ablauf

Wie die Infrastructure Provisioning Factory in das Orthevs-Modell eingeordnet ist.

Der Ablauf verbindet den fachlichen Auftrag der Infrastructure Provisioning Factory mit den im Factory Contract vorgesehenen Übergängen. Er ist ein Zielbild für die Ausarbeitung der Capability, kein Nachweis einer vorhandenen Implementierung.

  1. 01

    Auftrag der Infrastructure Provisioning Factory festlegen

    Der dokumentierte Gegenstand „Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter“ definiert den fachlichen Ausgangspunkt und die Grenze der IPF-Capability.

  2. 02

    Ein- und Ausgaben von IPF beschreiben

    Manifest, Schemas und versionierte Verträge sollen festhalten, welche Eingaben die Infrastructure Provisioning Factory verarbeitet und welche Ergebnisse oder Nachweise sie übergibt.

  3. 03

    Im Platform Engineering Lab kontrolliert ausführen

    Factory Manager, Berechtigungen, Ressourcenangaben und Lifecycle-Zustände ordnen die Ausführung dem zuständigen Lab Core zu.

  4. 04

    Ergebnisse der Infrastructure Provisioning Factory nachvollziehbar machen

    Status, Artefakte und Provenance sollen die für „Plant und provisioniert Infrastrukturressourcen über deklarative Blueprints und austauschbare Provider-Adapter“ relevanten Abläufe und Übergaben prüfbar halten.

  5. 05

    Verträge und Grenzen prüfen

    Die IPF-Capability bleibt innerhalb ihrer dokumentierten Ownership und nutzt angrenzende Factories oder Plattformdienste nur über ausgewiesene Verträge.

  6. 06

    Versioniert weiterentwickeln

    Änderungen an Auftrag, Schnittstellen, Artefakten oder Abhängigkeiten der Infrastructure Provisioning Factory sollen als nachvollziehbare Factory-Versionen geführt werden.

Architekturrolle

Wie die Infrastructure Provisioning Factory technisch in Orthevs verankert ist.

Die Architektur trennt die fachliche Verantwortung der Infrastructure Provisioning Factory von gemeinsamen Lab- und Plattformdiensten. Dadurch bleibt die Capability installierbar, versionierbar und über Verträge integrierbar.

01

Fachlicher Kontext

Die Infrastructure Provisioning Factory gehört zur Domäne „Infrastructure & Resource Provisioning“ im Platform Engineering Lab. Ihr fachlicher Umfang wird durch den Factory-Steckbrief und die darin benannten Schwerpunkte bestimmt.

02

Capability und Lifecycle

Die Infrastructure Provisioning Factory beschreibt eine spezialisierte Capability des PEL. Ihr Contract soll Eingaben, Ausgaben, Berechtigungen, Versionen und Nachweise festhalten. Die Umsetzung kann je nach Bedarf als Plugin, Paket, Dienst oder Adapter erfolgen und wird erst in einem konkreten Engineering-Prozess qualifiziert.

03

Schnittstellen und Verträge

Die IPF-Capability soll Identität, Lifecycle, Capability-Schnittstellen, Artefakte, Ausführungsbedingungen und Abhängigkeiten über versionierte Factory Contracts deklarieren.

04

Artefakte und Nachweise

Manifest, Verträge, Schemas, Implementierung und Prüfungen bilden die im Konzept vorgesehene technische Form der Infrastructure Provisioning Factory; konkrete Ausprägungen werden erst mit ihrer Factory-Version verbindlich.

Liefergegenstände

Was für die Infrastructure Provisioning Factory versioniert vorgesehen ist.

Die Artefaktstruktur macht den fachlichen Auftrag der Infrastructure Provisioning Factory als prüfbare Factory-Capability greifbar. Sie beschreibt die erwartete Form der Ausarbeitung, nicht bereits vorhandene Dateien oder Releases.

  • 01

    factory.manifest.yaml für Identity, Version, Runtime, Permissions, Capabilities und Dependencies.

  • 02

    contracts/ für OpenAPI-, gRPC- oder Event-Verträge.

  • 03

    schemas/ für typisierte Eingaben, Ausgaben, Artefakte und Provenance.

  • 04

    src/ für Factory-Logik, Adapter und Runtime-Integration.

  • 05

    tests/ für Contract-, Lifecycle-, Security- und Integrationsprüfungen.

Integration

Verbindlicher Factory Contract

Der Factory Contract macht die Capability installierbar, kombinierbar und kontrollierbar. Er beschreibt nicht nur ihre Schnittstelle, sondern auch Identität, Lifecycle, Ausführungsbedingungen, Sicherheit, Beobachtbarkeit, Abhängigkeiten und Kompatibilität.

  1. Identity & Manifest mit Factory-ID, Name, Version, Typ, Maintainer, Lizenz und Vertrauensherkunft.
  2. Lifecycle mit Install, Initialize, Start, Stop, Upgrade, Uninstall sowie Health/Readiness.
  3. Capability/API über versionierte Plugin-, OpenAPI-, gRPC- oder Event-Contracts inklusive Fehlercodes und Timeouts.
  4. Artifact-Verträge für typisierte Eingaben und Ausgaben, Schemas, Versionen, Checksums und Provenance.
  5. Execution-Angaben zu Plugin-Runtime, CPU/RAM, Storage, Job-Modell, Skalierung und Timeouts.
  6. Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.
  7. Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.
  8. Frontend-Erweiterungspunkte mit Routing, Berechtigungen und Versionskompatibilität.
  9. Dependencies auf benötigte Platform-/Lab-Versionen, andere Capabilities und Backend-Services.

Die aufgeführten Vertragspunkte bilden den im Architekturkonzept vorgesehenen Mindestumfang. Konkrete Protokolle, Schemas und Versionsregeln werden je Factory-Implementierung festgelegt.

Qualität, Sicherheit und Abgrenzung

Kontrollierte Verantwortung für IPF.

Für die Infrastructure Provisioning Factory gelten nicht nur fachliche Ziele. Der Factory Contract verlangt ebenso nachvollziehbare Berechtigungen, Ausführungsgrenzen, Beobachtbarkeit und dokumentierte Übergaben.

Abgrenzung

Diese Factory verantwortet die Capability IPF innerhalb der Domäne Infrastructure & Resource Provisioning. Überlappungen mit anderen Factories werden über Capability Ownership, API-Verträge, Events und ADRs geklärt. Gemeinsame Plattformfunktionen wie IAM, Secrets, Audit, Event Bus und S3 Artifact Storage werden über Orthevs Platform Services genutzt.

Sicherheitsanforderung

Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.

Beobachtbarkeit und Nachweise

Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.

Reifegrad und Roadmap

Planungsstand der Infrastructure Provisioning Factory.

Die Infrastructure Provisioning Factory ist mit dem Status „Konzept im Orthevs Factory-Katalog“ und der Roadmap-Einordnung „MVP“ dokumentiert. Damit ist ihr Zielbild im Portfolio verortet; ein produktiver Umfang oder Liefertermin wird daraus nicht abgeleitet.

Nachvollziehbare Quellenbasis

Direkt aus dem Factory-Konzept abgeleitet.

Auftrag, Verantwortungsfelder, Abgrenzung, Artefakte, Verträge und Roadmap dieser Seite stammen aus dem versionierten Steckbrief der Infrastructure Provisioning Factory (IPF) und dem Architekturkonzept des Platform Engineering Lab.

Orthevs Factory Portfolio

Capabilities im Zusammenhang denken.

Factories werden über gemeinsame Verträge zu nachvollziehbaren Engineering-Abläufen verbunden — vom fachlichen Entwurf bis zum Betrieb.

Orthevs – Modulare Fähigkeiten, als eine Plattform entwickelt.

Orthevs als App

Orthevs installieren

Die Orthevs Web-App kann auf unterstützten Mobilgeräten und Desktop-Browsern installiert werden.

iPhone und iPad

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