Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung, Abhängigkeiten und Nachweisen.
Platform Engineering Lab · Lifecycle, Governance & Economics
Decommissioning Factory
Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung, Abhängigkeiten und Nachweisen.
PEL · Factory Portfolio
Eine Capability im Engineering-Lebenszyklus.
Diese Factory ist ein spezialisiertes Werkzeug ihres Labs und stellt eine abgegrenzte technische Fähigkeit bereit. Ein Engineering Contract legt den Bedarf fest; Foundations und Baselines bestimmen das Modell. Ausführung und Ergebnisse bleiben versioniert und überprüfbar.
Individuelles Factory-Profil
Decommissioning Factory als Capability im Platform Engineering Lab.
Die Decommissioning Factory (DCF) bündelt im Platform Engineering Lab den dokumentierten Verantwortungsbereich „Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung, Abhängigkeiten und Nachweisen“. Sie ist der Domäne „Lifecycle, Governance & Economics“ zugeordnet und wird als eigenständig versionierbare Factory-Capability innerhalb dieses fachlichen Rahmens beschrieben.
Das Profil beschreibt das dokumentierte Zielbild dieser konkreten Factory. Es behauptet weder eine bereits produktive Umsetzung noch Funktionen, die im Factory-Steckbrief nicht festgehalten sind.
- Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung
- Abhängigkeiten und Nachweisen
- Domäne
- Lifecycle, Governance & Economics
- Engineering Lab
- Platform Engineering Lab
- Roadmap-Einordnung
- MVP
- Dokumentierter Status
- Konzept im Orthevs Factory-Katalog
Auftrag und Verantwortung
Was die Decommissioning Factory fachlich abdecken soll.
Die folgenden Verantwortungsfelder stammen aus dem versionierten Steckbrief der Decommissioning Factory. Sie konkretisieren den Gegenstand „Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung, Abhängigkeiten und Nachweisen“ für diese Factory und grenzen ihn von allgemeinen Plattformaufgaben ab.
- Verantwortungsfeld · 01
Abhängigkeiten und aktive Nutzer vor einer Stilllegung ermitteln.
- Verantwortungsfeld · 02
Archivierung, Datenlöschung und Secret-Widerruf kontrolliert ausführen.
- Verantwortungsfeld · 03
Freigegebene Ressourcen entfernen und den Abschluss revisionsfähig dokumentieren.
Factory-spezifischer Ablauf
Wie die Decommissioning Factory in das Orthevs-Modell eingeordnet ist.
Der Ablauf verbindet den fachlichen Auftrag der Decommissioning Factory mit den im Factory Contract vorgesehenen Übergängen. Er ist ein Zielbild für die Ausarbeitung der Capability, kein Nachweis einer vorhandenen Implementierung.
- 01
Auftrag der Decommissioning Factory festlegen
Der dokumentierte Gegenstand „Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung, Abhängigkeiten und Nachweisen“ definiert den fachlichen Ausgangspunkt und die Grenze der DCF-Capability.
- 02
Ein- und Ausgaben von DCF beschreiben
Manifest, Schemas und versionierte Verträge sollen festhalten, welche Eingaben die Decommissioning Factory verarbeitet und welche Ergebnisse oder Nachweise sie übergibt.
- 03
Im Platform Engineering Lab kontrolliert ausführen
Factory Manager, Berechtigungen, Ressourcenangaben und Lifecycle-Zustände ordnen die Ausführung dem zuständigen Lab Core zu.
- 04
Ergebnisse der Decommissioning Factory nachvollziehbar machen
Status, Artefakte und Provenance sollen die für „Steuert die sichere Stilllegung von Plattformressourcen einschließlich Datenbehandlung, Abhängigkeiten und Nachweisen“ relevanten Abläufe und Übergaben prüfbar halten.
- 05
Verträge und Grenzen prüfen
Die DCF-Capability bleibt innerhalb ihrer dokumentierten Ownership und nutzt angrenzende Factories oder Plattformdienste nur über ausgewiesene Verträge.
- 06
Versioniert weiterentwickeln
Änderungen an Auftrag, Schnittstellen, Artefakten oder Abhängigkeiten der Decommissioning Factory sollen als nachvollziehbare Factory-Versionen geführt werden.
Architekturrolle
Wie die Decommissioning Factory technisch in Orthevs verankert ist.
Die Architektur trennt die fachliche Verantwortung der Decommissioning Factory von gemeinsamen Lab- und Plattformdiensten. Dadurch bleibt die Capability installierbar, versionierbar und über Verträge integrierbar.
Fachlicher Kontext
Die Decommissioning Factory gehört zur Domäne „Lifecycle, Governance & Economics“ im Platform Engineering Lab. Ihr fachlicher Umfang wird durch den Factory-Steckbrief und die darin benannten Schwerpunkte bestimmt.
Capability und Lifecycle
Die Decommissioning Factory beschreibt eine spezialisierte Capability des PEL. Ihr Contract soll Eingaben, Ausgaben, Berechtigungen, Versionen und Nachweise festhalten. Die Umsetzung kann je nach Bedarf als Plugin, Paket, Dienst oder Adapter erfolgen und wird erst in einem konkreten Engineering-Prozess qualifiziert.
Schnittstellen und Verträge
Die DCF-Capability soll Identität, Lifecycle, Capability-Schnittstellen, Artefakte, Ausführungsbedingungen und Abhängigkeiten über versionierte Factory Contracts deklarieren.
Artefakte und Nachweise
Manifest, Verträge, Schemas, Implementierung und Prüfungen bilden die im Konzept vorgesehene technische Form der Decommissioning Factory; konkrete Ausprägungen werden erst mit ihrer Factory-Version verbindlich.
Liefergegenstände
Was für die Decommissioning Factory versioniert vorgesehen ist.
Die Artefaktstruktur macht den fachlichen Auftrag der Decommissioning Factory als prüfbare Factory-Capability greifbar. Sie beschreibt die erwartete Form der Ausarbeitung, nicht bereits vorhandene Dateien oder Releases.
- 01
factory.manifest.yaml für Identity, Version, Runtime, Permissions, Capabilities und Dependencies.
- 02
contracts/ für OpenAPI-, gRPC- oder Event-Verträge.
- 03
schemas/ für typisierte Eingaben, Ausgaben, Artefakte und Provenance.
- 04
src/ für Factory-Logik, Adapter und Runtime-Integration.
- 05
tests/ für Contract-, Lifecycle-, Security- und Integrationsprüfungen.
Integration
Verbindlicher Factory Contract
Der Factory Contract macht die Capability installierbar, kombinierbar und kontrollierbar. Er beschreibt nicht nur ihre Schnittstelle, sondern auch Identität, Lifecycle, Ausführungsbedingungen, Sicherheit, Beobachtbarkeit, Abhängigkeiten und Kompatibilität.
- Identity & Manifest mit Factory-ID, Name, Version, Typ, Maintainer, Lizenz und Vertrauensherkunft.
- Lifecycle mit Install, Initialize, Start, Stop, Upgrade, Uninstall sowie Health/Readiness.
- Capability/API über versionierte Plugin-, OpenAPI-, gRPC- oder Event-Contracts inklusive Fehlercodes und Timeouts.
- Artifact-Verträge für typisierte Eingaben und Ausgaben, Schemas, Versionen, Checksums und Provenance.
- Execution-Angaben zu Plugin-Runtime, CPU/RAM, Storage, Job-Modell, Skalierung und Timeouts.
- Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.
- Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.
- Frontend-Erweiterungspunkte mit Routing, Berechtigungen und Versionskompatibilität.
- Dependencies auf benötigte Platform-/Lab-Versionen, andere Capabilities und Backend-Services.
Die aufgeführten Vertragspunkte bilden den im Architekturkonzept vorgesehenen Mindestumfang. Konkrete Protokolle, Schemas und Versionsregeln werden je Factory-Implementierung festgelegt.
Qualität, Sicherheit und Abgrenzung
Kontrollierte Verantwortung für DCF.
Für die Decommissioning Factory gelten nicht nur fachliche Ziele. Der Factory Contract verlangt ebenso nachvollziehbare Berechtigungen, Ausführungsgrenzen, Beobachtbarkeit und dokumentierte Übergaben.
Abgrenzung
Diese Factory verantwortet die Capability DCF innerhalb der Domäne Lifecycle, Governance & Economics. Überlappungen mit anderen Factories werden über Capability Ownership, API-Verträge, Events und ADRs geklärt. Gemeinsame Plattformfunktionen wie IAM, Secrets, Audit, Event Bus und S3 Artifact Storage werden über Orthevs Platform Services genutzt.
Sicherheitsanforderung
Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.
Beobachtbarkeit und Nachweise
Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.
Reifegrad und Roadmap
Planungsstand der Decommissioning Factory.
Die Decommissioning Factory ist mit dem Status „Konzept im Orthevs Factory-Katalog“ und der Roadmap-Einordnung „MVP“ dokumentiert. Damit ist ihr Zielbild im Portfolio verortet; ein produktiver Umfang oder Liefertermin wird daraus nicht abgeleitet.
Nachvollziehbare Quellenbasis
Direkt aus dem Factory-Konzept abgeleitet.
Auftrag, Verantwortungsfelder, Abgrenzung, Artefakte, Verträge und Roadmap dieser Seite stammen aus dem versionierten Steckbrief der Decommissioning Factory (DCF) und dem Architekturkonzept des Platform Engineering Lab.
Orthevs Factory Portfolio
Capabilities im Zusammenhang denken.
Factories werden über gemeinsame Verträge zu nachvollziehbaren Engineering-Abläufen verbunden — vom fachlichen Entwurf bis zum Betrieb.