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Certificate Authority Workshop: Fundamentals (DE)

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Certificate Authority Workshop: Fundamentals (DE)

1. Zielbild

Zielbild wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Zielbild

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Zielbild

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Zielbild

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

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2. Einordnung des Levels

Einordnung des Levels wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Einordnung des Levels

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Einordnung des Levels

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Einordnung des Levels

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

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3. Aufgabenblatt

Aufgabenblatt wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Aufgabenblatt

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Aufgabenblatt

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Aufgabenblatt

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

Die ausführlichen Aufgaben liegen unter exercises/01-fundamentals-exercises-certificate-authority-DE.md.

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4. Sicherer Arbeitsablauf

Sicherer Arbeitsablauf wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Sicherer Arbeitsablauf

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Sicherer Arbeitsablauf

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Sicherer Arbeitsablauf

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

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5. Diagramme

Diagramme wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Diagramme

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Diagramme

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Diagramme

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

flowchart LR
  key[Private Key] --> csr[CSR]
  csr --> ca[CA]
  ca --> cert[Certificate]
  cert --> chain[Chain]
  chain --> client[Client Verification]
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6. Lab-Setup und Voraussetzungen

Lab-Setup und Voraussetzungen wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Lab-Setup und Voraussetzungen

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Lab-Setup und Voraussetzungen

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Lab-Setup und Voraussetzungen

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

06 / 13

7. Fachliche Grundlagen

Fachliche Grundlagen wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Fachliche Grundlagen

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Fachliche Grundlagen

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Fachliche Grundlagen

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

1. X.509

X.509 wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu X.509

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei X.509

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für X.509

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

2. PEM/DER

PEM/DER wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu PEM/DER

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei PEM/DER

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für PEM/DER

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

3. Private Keys

Private Keys wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Private Keys

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Private Keys

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Private Keys

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

4. CSR

CSR wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu CSR

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei CSR

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für CSR

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

5. Subject/Issuer

Subject/Issuer wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Subject/Issuer

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Subject/Issuer

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Subject/Issuer

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

6. SAN

SAN wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu SAN

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei SAN

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für SAN

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

7. Key Usage

Key Usage wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Key Usage

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Key Usage

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Key Usage

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

8. Trust Chain

Trust Chain wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Trust Chain

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Trust Chain

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Trust Chain

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

9. OpenSSL Inspection

OpenSSL Inspection wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu OpenSSL Inspection

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei OpenSSL Inspection

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für OpenSSL Inspection

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

10. Fingerprint

Fingerprint wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Fingerprint

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Fingerprint

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Fingerprint

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

07 / 13

8. Praxismodule

Praxismodule wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Praxismodule

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Praxismodule

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Praxismodule

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

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9. Pflichtübungen

Pflichtübungen wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Pflichtübungen

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Pflichtübungen

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Pflichtübungen

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

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10. Lernkontrolle und Erfolgskriterien

Lernkontrolle und Erfolgskriterien wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Lernkontrolle und Erfolgskriterien

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Lernkontrolle und Erfolgskriterien

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Lernkontrolle und Erfolgskriterien

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

10 / 13

11. Grenzen dieses Levels und Übergang

Grenzen dieses Levels und Übergang wird im Workshop immer als überprüfbarer PKI-Baustein behandelt. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Kommando ein Zertifikat erzeugt, sondern dass der Zweck, die Extensions, die Vertrauenskette, die Gültigkeit, die Schlüsselverwendung und der Rückbau nachvollziehbar sind.

Prüffrage Erwartung
Welche Entität wird geschützt? Host, Dienst, Client, CA oder Workload ist benannt.
Wer ist Issuer und wer Subject? openssl x509 -issuer -subject ist dokumentiert.
Welche Extensions sind kritisch? SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind geprüft.
Wie wird Vertrauen hergestellt? Chain-Datei und Trust Anchor sind explizit.
Wie wird Widerruf behandelt? CRL, OCSP oder begründete Lab-Grenze ist dokumentiert.
bash
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -subject -issuer -dates
openssl x509 -in certs/server.crt -noout -text | sed -n '/X509v3 extensions:/,/Signature Algorithm/p'
openssl verify -CAfile certs/chain.pem certs/server.crt

Eine gute Lösung beschreibt außerdem, ob es sich um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate handelt. Für öffentlich vertrauenswürdige Zertifikate gelten zusätzliche Anforderungen aus CA/Browser Forum Baseline Requirements; ein Lab-CA-Workshop ersetzt diese Anforderungen nicht.

Praxis- und Review-Erwartung zu Grenzen dieses Levels und Übergang

  • Private Keys werden nur im Lab erzeugt und nicht committet.
  • Konfigurationen enthalten Dummy-DNs und Dokumentationsdomänen.
  • CA-Zertifikate haben CA:TRUE; End-Entity-Zertifikate haben CA:FALSE.
  • Serverzertifikate enthalten SANs; der Common Name wird nicht als alleinige Hostprüfung verwendet.
  • Die Chain wird mit OpenSSL geprüft, nicht nur visuell betrachtet.
  • Ablauf, Erneuerung und Widerruf werden als Lebenszyklus dokumentiert.
  • Bei Security-Themen werden Angriffsfläche, Detektion und Recovery beschrieben.

Typische Fehler bei Grenzen dieses Levels und Übergang

Fehler Ursache Diagnose
unable to get local issuer certificate Chain oder Trust Anchor fehlt openssl verify -show_chain
Hostname passt nicht SAN fehlt oder falscher DNS-Name openssl x509 -text und Client-Test
Key passt nicht CSR, Key und Zertifikat vermischt Public-Key-Fingerprint vergleichen
CA kann nicht signieren Basic Constraints oder Key Usage falsch Extensions prüfen
Widerruf unwirksam CRL/OCSP nicht veröffentlicht oder nicht geprüft CRL Distribution Point und Clientverhalten prüfen

Abgabebeispiel für Grenzen dieses Levels und Übergang

text
submission/
  openssl/root-openssl.cnf
  openssl/intermediate-openssl.cnf
  csr/server.csr
  certs/server.crt
  certs/chain.pem
  evidence.md
  cleanup.md

Evidence enthält die relevanten OpenSSL-Ausgaben, keine privaten Schlüssel.

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Quellen und weiterführende Referenzen

  • RFC 5280: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc5280
  • CA/Browser Forum Baseline Requirements: https://cabforum.org/working-groups/server/baseline-requirements/requirements/
  • CA/Browser Forum TLS BR Documents: https://cabforum.org/working-groups/server/baseline-requirements/documents/
  • NIST SP 800-57 Part 1 Rev. 5: https://csrc.nist.gov/pubs/sp/800/57/pt1/r5/final
  • NIST SP 800-57 Rev. 6 Initial Public Draft: https://csrc.nist.gov/pubs/sp/800/57/pt1/r6/ipd
  • OpenSSL Documentation: https://docs.openssl.org/
  • OpenSSL ca: https://docs.openssl.org/3.0/man1/openssl-ca/
  • OpenSSL x509: https://docs.openssl.org/3.0/man1/openssl-x509/
  • Let's Encrypt Documentation: https://letsencrypt.org/docs/
  • HashiCorp Vault PKI Secrets Engine: https://developer.hashicorp.com/vault/docs/secrets/pki
  • cert-manager Documentation: https://cert-manager.io/docs/
  • Smallstep Documentation: https://smallstep.com/docs/

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Praxisanhang: CA-Nachweisführung für Workshop-Level

Dieser Anhang macht die Datei als Workshop-Unterlage vollständiger: Er verbindet die fachlichen Inhalte mit wiederholbarer Evidence, Reviewfragen, Betriebsentscheidungen und Security-Erwartungen. Die Punkte gelten nicht als erfundene Produktfeatures, sondern als reale Prüfkriterien für PKI-Arbeit mit X.509, OpenSSL und typischen CA-Betriebsmodellen.

A.1 Scope und Abgrenzung

Vor jeder CA-Arbeit muss klar sein, ob es um eine private Lab-PKI, eine interne Unternehmens-PKI oder öffentlich vertrauenswürdige Serverzertifikate geht. Diese Unterscheidung verändert Verantwortlichkeiten, Audit-Anforderungen, Laufzeiten, Widerrufsprozesse und die Frage, welche Clients dem Zertifikat überhaupt vertrauen dürfen.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.2 Trust Model

Das Trust Model beschreibt, welche Root als Trust Anchor verteilt wird, welche Intermediate-CAs signieren dürfen und welche Relying Parties diese Kette auswerten. Ohne dieses Modell bleibt ein technisch gültiges Zertifikat organisatorisch unklar.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.3 Root-CA-Behandlung

Eine Root-CA ist im Workshop ein lokales Lernartefakt. In realen Umgebungen wird der Root-Key offline oder in einem HSM geschützt, nur selten verwendet und über Zeremonien, Rollen, Protokolle und Wiederherstellungspläne kontrolliert.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.4 Intermediate-CA-Betrieb

Intermediate-CAs sind die operative Signaturinstanz. Ihre Zertifikate brauchen CA:TRUE, keyCertSign, cRLSign, passende Path-Length-Vorgaben und ein klares Ablauf- und Rotationskonzept.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.5 Registration Authority

Die RA- oder Freigabefunktion entscheidet, ob ein Antrag signiert werden darf. Für interne Server heißt das mindestens: System Owner, DNS-Name, Umgebung, Zweck, Laufzeit, Verantwortliche und Änderungsfenster sind nachvollziehbar.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.6 Private-Key-Schutz

Private Schlüssel sind der kritischste Teil der PKI. Im Repository dürfen nur Konfigurationen, CSRs, öffentliche Zertifikate und Evidence liegen. Schlüssel entstehen lokal unter work/ oder in geschützten Systemen und werden nicht committet.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.7 CSR-Review

Ein CSR beweist Besitz eines privaten Schlüssels, aber nicht automatisch Berechtigung für einen Namen. Der Review prüft Subject, SAN, Public Key Algorithm, Schlüssellänge, Antragsteller und geplanten Zertifikatstyp.

Prüffeld Erwartung
Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.8 X.509-Extensions

Extensions sind nicht Dekoration, sondern Sicherheitslogik. Basic Constraints, Key Usage, Extended Key Usage, Subject Alternative Name, Subject Key Identifier und Authority Key Identifier bestimmen, wofür ein Zertifikat akzeptiert werden darf.

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Ziel Der Abschnitt ist im Kontext 01-fundamentals-certificate-authority-DE.md konkret beantwortbar.
Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.9 SAN und Namensmodell

Serveridentität wird über SANs geprüft. Der Common Name ist für moderne Hostname-Prüfung nicht ausreichend. Interne Namensräume, Dokumentationsdomänen und produktive Domains müssen sauber getrennt bleiben.

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Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
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A.10 Chain-Verifikation

Eine belastbare Prüfung trennt Trust Anchor und Chain-Zertifikate. Praktisch heißt das: Root über -CAfile, Intermediate über -untrusted, Leaf als Zielzertifikat und bei Bedarf zusätzlich Hostname-Prüfung.

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Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

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  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
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A.11 Widerruf

Widerruf ist ein Betriebsprozess, kein nachträglicher Kommentar. CRL oder OCSP müssen erzeugt, veröffentlicht, überwacht und von relevanten Clients tatsächlich ausgewertet werden.

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A.12 Ablauf und Erneuerung

Zertifikate brauchen ein Renewal-Fenster, bevor sie kritisch werden. Die Entscheidung umfasst neue Seriennummer, neue Signatur, optional neuen Schlüssel, Rollout-Reihenfolge und Rückfallplan.

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Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

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  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
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A.13 Automatisierung

Automatisierung mit Vault PKI, cert-manager, ACME, Smallstep oder SPIFFE reduziert Handarbeit, ersetzt aber nicht Policy. Rollen, TTLs, Issuer, Approver und Audit müssen weiterhin explizit sein.

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A.14 Audit und Evidence

Evidence muss zeigen, was erzeugt, geprüft und entschieden wurde. Gute Nachweise enthalten OpenSSL-Ausgaben, Fingerprints, Seriennummern, Chain-Prüfung, CRL/OCSP-Status und keine Geheimnisse.

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Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

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  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
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A.15 Incident Response

Bei Key-Kompromittierung zählt Reihenfolge: betroffene Seriennummern ermitteln, widerrufen, CRL/OCSP aktualisieren, Ersatz ausstellen, Betreiber informieren, Logs sichern und Root Cause dokumentieren.

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A.16 Policy und CPS

Eine Certificate Policy beschreibt, was erlaubt ist. Ein Certification Practice Statement beschreibt, wie es betrieben wird. Auch private PKIs profitieren von dieser Trennung, weil sie Review und Betrieb stabilisiert.

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A.17 Environment

WSL, VM, Bare Metal und Cloud unterscheiden sich bei Trust Store, Dateirechten, Paketversionen und Pfaden. Deshalb müssen Kommandos und Evidence immer die lokale Umgebung benennen.

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  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
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A.18 Security Hardening

Härtung umfasst Dateirechte, getrennte Rollen, kurze Laufzeiten, minimale EKUs, sichere Algorithmen, Offline Root, kontrollierte Intermediate-CAs und Monitoring auf Ablauf oder ungewöhnliche Ausstellung.

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A.19 Troubleshooting

PKI-Troubleshooting beginnt nicht beim Clientfehler, sondern bei der Kette: Ist der private Key passend, ist der CSR korrekt, ist das Zertifikat richtig signiert, ist die Chain vollständig und vertraut der Client der Root?

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A.20 Team-Workflow

In Workshops und echten Teams sollte eine Person erzeugen, eine zweite Person prüfen und eine dritte Person die Evidence nachvollziehen können. So werden PKI-Fehler früher sichtbar.

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A.21 Abgabeformat

Eine belastbare Abgabe enthält Konfiguration, öffentliche Artefakte, Evidence, Fehleranalyse, Cleanup-Notiz und eine kurze Betriebsbewertung. Private Schlüssel und produktive Daten fehlen bewusst.

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  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
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  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
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A.22 Transfer in Produktion

Der Transfer aus dem Lab in Produktion ist kein Kopieren von OpenSSL-Kommandos. Er verlangt Rollenmodell, sichere Schlüsselablage, Monitoring, Backup, Widerrufsverteilung, Dokumentation und regelmäßig geübte Recovery.

Prüffeld Erwartung
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Nachweis Die Aussage kann über Konfiguration, OpenSSL-Ausgabe, Log, Fingerprint, Seriennummer oder dokumentierte Entscheidung belegt werden.
Risiko Fehlende oder falsche Angaben führen zu falschem Vertrauen, Betriebsunterbrechung oder nicht nachvollziehbarem Widerruf.

Konkrete Reviewfragen:

  • Welche Entität wird geschützt oder signiert?
  • Welche Datei oder Ausgabe belegt die Aussage?
  • Welche Rolle hat Root, Intermediate, Leaf oder Client?
  • Welche Annahme wäre in Produktion zusätzlich zu prüfen?
  • Welche Änderung müsste im Audit nachvollziehbar sein?
  • Welche Cleanup- oder Schutzmaßnahme verhindert versehentliche Secret-Leaks?

A.23 Minimaler Evidence-Satz

text
evidence/
  context.md
  openssl-version.txt
  csr-review.txt
  certificate-summary.txt
  certificate-extensions.txt
  chain-verification.txt
  revocation-or-renewal-note.md
  cleanup.md

Dieser Satz ist bewusst minimal. Für fortgeschrittene Übungen kommen CA-Datenbank, CRL, OCSP-Antwort, Audit-Log, Policy-Auszug, Rollenentscheidung und Incident-Timeline hinzu.

A.24 Qualitätskriterien

  • Der fachliche Scope ist vor der technischen Ausführung klar.
  • Die Chain wird technisch geprüft und nicht nur beschrieben.
  • SAN, Key Usage, EKU und Basic Constraints sind explizit bewertet.
  • Widerruf und Erneuerung sind als Lebenszyklus abgedeckt.
  • Private Schlüssel bleiben außerhalb der versionierten Inhalte.
  • Öffentliche Standards werden korrekt abgegrenzt: RFC 5280 beschreibt Profil und Verarbeitung, CA/Browser Forum regelt öffentlich vertrauenswürdige Serverzertifikate, NIST SP 800-57 hilft bei Schlüsselmanagement und Laufzeiten.
13 / 13

PKI · Orthevs Academy

31 modules as one continuous learning path.

The sequence remains unchanged: from the lab skeleton through technical foundations and operating models to final troubleshooting. The technical directory names are deliberately preserved.

Orthevs – Engineering the foundation for what comes next.

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