Infrastructure Engineering Lab · Infrastructure Strategy & Architecture

Topology Design Factory

Standort-, Netz-, Compute- und Storage-Topologien modellieren.

TDFIEL Factory

Aufgabe

Eine klar abgegrenzte Capability.

Standort-, Netz-, Compute- und Storage-Topologien modellieren. Die Factory ist dem Bereich „Infrastructure Strategy & Architecture“ zugeordnet und wird innerhalb des Infrastructure Engineering Lab über versionierte Verträge eingebunden.

Ziel und Vision

Fachliche Tiefe, anschlussfähig an die Plattform.

Diese Factory wird als Plugin des IEL-Lab-Microservice verstanden. Sie ist kein eigenständiger Lab-Microservice, sondern wird vom IEL Core über Factory Manager, Manifest, Permissions und Capability Contracts installiert, versioniert, autorisiert und ausgeführt. Interne Kommunikation erfolgt über definierte API-/Contract-Schichten.

IEL ist das Infrastructure Engineering Lab innerhalb der Orthevs-Plattform. Es bündelt die fachliche Control Plane für Infrastruktur-Engineering: Rechenzentren, Standorte, Netzwerk, Compute, Virtualisierung, Storage, Cloud-/Hybrid-/Edge-Ressourcen, Infrastrukturautomatisierung, Observability, Betrieb, Resilienz, Security und Governance.

Technische Ausführung

Factory, Tool und Engine haben unterschiedliche Rollen.

Die Factory kapselt die fachliche Capability und ihren Lifecycle. Tools stellen bedienbare technische Funktionen bereit; Engines übernehmen spezialisierte Verarbeitung oder Ausführung. Konkrete Zuordnungen werden je Factory-Konzept und Release ausgewiesen.

Tools

Eigene oder integrierte Werkzeuge werden über Adapter und begrenzte Berechtigungen eingebunden.

Tools

Engines

Wiederverwendbare Ausführungskomponenten arbeiten hinter dem Factory Contract und bleiben austauschbar.

Engines

Praxis

Einsatzmöglichkeiten

  • Standort-, Netz-, Compute- und Storage-Topologien modellieren.
  • Eingaben, Ausgaben, Berechtigungen und Ressourcen als versionierte Capability beschreiben.
  • Infrastruktur-Artefakte, Provenance und Statusinformationen nachvollziehbar halten.
  • Übergänge zu anderen IEL-Factories und Cross-Lab-Capabilities über klare Contracts vorbereiten.

Ergebnisse

Geplante Artefakte und Verantwortung

Die Dokumentation beschreibt das fachliche Zielbild. Konkrete Implementierungen sollen typisierte, versionierte und prüfbare Ergebnisse liefern.

Geplante Artefakte

  • factory.manifest.yaml für Identity, Version, Runtime, Permissions, Capabilities und Dependencies.
  • contracts/ für OpenAPI-, gRPC- oder Event-Verträge.
  • schemas/ für typisierte Eingaben, Ausgaben, Artefakte und Provenance.
  • src/ für Factory-Logik, Adapter und Runtime-Integration.
  • tests/ für Contract-, Lifecycle-, Security- und Integrationsprüfungen.

Fachliche Verantwortung

  • Standort-, Netz-, Compute- und Storage-Topologien modellieren.
  • Eingaben, Ausgaben, Berechtigungen und Ressourcen als versionierte Capability beschreiben.
  • Infrastruktur-Artefakte, Provenance und Statusinformationen nachvollziehbar halten.
  • Übergänge zu anderen IEL-Factories und Cross-Lab-Capabilities über klare Contracts vorbereiten.

Integration

Factory-Vertrag

Die Capability bleibt installierbar und austauschbar, indem Identität, Lifecycle, Schnittstellen, Security und Observability ausdrücklich beschrieben werden.

  1. Identity & Manifest mit Factory-ID, Name, Version, Typ, Maintainer, Lizenz und Vertrauensherkunft.
  2. Lifecycle mit Install, Initialize, Start, Stop, Upgrade, Uninstall sowie Health/Readiness.
  3. Capability/API über versionierte Plugin-, OpenAPI-, gRPC- oder Event-Contracts inklusive Fehlercodes und Timeouts.
  4. Artifact-Verträge für typisierte Eingaben und Ausgaben, Schemas, Versionen, Checksums und Provenance.
  5. Execution-Angaben zu Plugin-Runtime, CPU/RAM, Storage, Job-Modell, Skalierung und Timeouts.
  6. Security-Regeln für Permissions, Secrets-Scopes, Network Egress, Isolierung und Audit Events.
  7. Observability über Logs, Metrics, Traces, Health, Job-Status und Korrelations-IDs.
  8. Frontend-Erweiterungspunkte mit Routing, Berechtigungen und Versionskompatibilität.
  9. Dependencies auf benötigte Platform-/Lab-Versionen, andere Capabilities und Backend-Services.

Verantwortungsgrenzen

Abgrenzung und Zusammenspiel

Diese Factory verantwortet die Capability TDF innerhalb der Domäne Infrastructure Strategy & Architecture. Überlappungen mit anderen Factories werden über Capability Ownership, API-Verträge, Events und ADRs geklärt. Gemeinsame Plattformfunktionen wie IAM, Secrets, Audit, Event Bus und S3 Artifact Storage werden über Orthevs Platform Services genutzt.

Orthevs Factory Portfolio

Capabilities im Zusammenhang denken.

Factories werden über gemeinsame Verträge zu nachvollziehbaren Engineering-Abläufen verbunden — vom fachlichen Entwurf bis zum Betrieb.

Orthevs – Modulare Fähigkeiten, als eine Plattform entwickelt.